„Die Trauer gehört zu mir. Aber ich gehöre ihr nicht.“ - Teil 1
Trauer lässt sich nicht einfach überwinden – sie verändert das Leben und bleibt ein Teil davon. Im Interview spricht Trauerbegleiter Ludwig Burgdörfer darüber, wie wir trauernden Menschen beistehen können und wie es möglich ist, den Schmerz anzunehmen und sich zugleich neu für das Leben zu entscheiden.
Lieben, Lachen, Leuchten - Wie FamilyLight Familien stärkt
Wenn ein Kind geboren wird, beginnt für Familien eine besondere Zeit: voller Freude, aber auch mit Fragen und neuen Herausforderungen. FamilyLight ist genau dann da: mit persönlicher Begleitung, Gemeinschaft und dem Gefühl, gesehen und gesegnet zu sein. Wir haben über dieses Projekt im Kirchenbezirk Ortenau mit Diakonin Ulrike Grössel gesprochen.
Im Notfall Menschenwürde – ein persönlicher Einblick
In ihrem beruflichen Alltag geht es oft um Tod und Leben. Renée Keller arbeitet als Fachkrankenschwester in der Notaufnahme. Was ihr dabei Menschenwürde bedeutet und wo sie an Grenzen kommt, erzählt sie im Interview.
Mitten im Leben – und plötzlich krank: Isabels Alltag mit ME/CFS
Isabel ist 46 Jahre alt, als sich ihr Leben schlagartig ändert. Die Wissenschaftsreferentin erkrankt nach einer Covid-Infektion an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom). Über 600.000 Menschen sind allein in Deutschland davon betroffen, ca. 17 Millionen weltweit, Tendenz steigend. Die Krankheit ist wenig erforscht. Eine anerkannte Therapie gibt es bisher nicht. Die Betroffenen und ihr Leid werden oft übersehen. Isabel, die früher ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert war, will das ändern und hofft dabei auch auf die Hilfe der Kirche.
Eine Mutter erzählt von ihrer schwersten Entscheidung
Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag – ein Tag, der auf die Herausforderungen und Chancen von Menschen mit Trisomie 21 aufmerksam macht. Einer Expertenschätzung zufolge werden in Deutschland jährlich über 1000 Babys mit dem Down-Syndrom geboren. Die Diagnose in der Schwangerschaft stellt viele Frauen vor eine schwere Entscheidung. Michaela Konrad erzählt davon.
Von Krise zu Krise
Eine schlechte Nachricht jagt die andere. Immer schwerer wird das Leben. Daniel Paulus kennt sich aus mit Krisen. Er ist Notfallseelsorger. Wir haben ihn gefragt, was in schweren Zeiten hilft.
Vielfalt leben in der Kirche
G*tt1 zeigt sich in Vielfalt. Vielfalt zu leben, ist trotzdem nicht immer einfach. Auch die Kirche muss noch diversitäts- und diskriminierungssensibler werden. Dafür setzt sich Claudia Baumann ein. Sie ist die landeskirchliche Beauftragte für Gleichstellung und Diversity und leitet die gleichnamige Stabsstelle. Über ihre Arbeit und die aktuellen Herausforderungen spricht sie im Interview.
Mehrgenerationendorf Hirschlanden: Gemeinsam stark für Jung und Alt
Ländlich gelegen, eingebettet zwischen Hügeln und umgeben von Feldern und Wiesen. Das ist Hirschlanden, ein kleiner Ort im nordbadischen Odenwald. Schon seit einigen Jahren arbeiten die rund 400 Einwohner*innen daran, ihr Dorf für Jung und Alt lebenswert zu gestalten. Als „Mehrgenerationendorf“ wurde Hirschlanden mehrfach ausgezeichnet. Wie es dazu kam, was Hirschlanden so besonders macht und was die Kirche damit zu tun hat, erfahren wir von Ortsvorsteher Martin Herrmann.
Wie gelingt der Friede unterm Weihnachtsbaum?
Wer kennt es nicht: Voller Vorfreude gehts zum Weihnachtsessen mit der Familie und dann kippt plötzlich die Stimmung, wegen diesem einen...
Einsamkeit - Tipps für den Umgang im Alltag
Für Menschen, die sich einsam fühlen, ist jetzt eine schwere Zeit. Noch mehr als sonst im Jahr wird der Eindruck erweckt, dass nur „normal“ ist, wer die Feiertage und den Jahreswechsel harmonisch im großen Familien- und Freundeskreis begeht. Aber was ist, wenn ich diese „Norm“ nicht erfülle? Tipps für den Umgang mit Einsamkeit gibt der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werks Mannheim, Hansjörg Tenbaum.
Über den eigenen Tod reden?!
Wir scheuen oft das Gespräch über das Ende unseres Lebens – das ist zumindest meine Beobachtung. Auch ich tue mich schwer, darüber mit den Menschen meines Vertrauens zu sprechen. Und Sie? Mit wem sprechen Sie über Ihren eigenen Tod? Und wie macht man das? Begleiten Sie mich gerne ein Stück auf meiner Erkundungsreise.
„Es fließen Tränen und es wird gelacht“ – Das Trauercafé in Mannheim
Trauer ist vielschichtig. Die einen ziehen sich zurück, andere halten es zuhause nicht aus. Die meisten vermissen jemanden zum Reden. Das brachte Heike Helfrich-Brucksch auf eine Idee.
Care-Arbeit neu denken - Der Frauen*sonntag 2024
Frauen in den Mittelpunkt stellen, ihre Rolle in Gesellschaft und Kirche bedenken – das will der Frauen*sonntag. In vielen Gemeinden in der Badischen Landeskirche wird er im September begangen. Warum das auch im Jahr 2024 noch dringend nötig ist, erfahrt ihr in unserem Beitrag.
Gurus und Sekten – Wie die Fachstelle für Weltanschauungsfragen hilft
In Zeiten von Klimawandel, Corona-Pandemie, Kriegen und gesellschaftlichen Umbrüchen, sind viele Menschen verunsichert. Manch eine*n führt die Suche nach Sicherheit und Halt direkt in die Arme eines Gurus oder einer heilsversprechenden Gemeinschaft. Was tun, wenn sich das eigene Kind einer Sekte anschließt? Die Fachstelle für Weltanschauungsfragen hilft weiter.
„Liebe tut der Seele gut“ – Für ein respektvolles Miteinander
Am Samstag, den 13. Juli 2024 wird in Mannheim der Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Bei der Parade „Monnem Pride“ ist zum ersten Mal auch der Wagen einer ökumenischen Initiative dabei. Warum sich die Kirchen beteiligen, was erreicht werden soll und welche Angebote es über Mannheim hinaus bei Fragen zu queerem Leben gibt, erfahren Sie hier.
Christliches Menschenbild – Was ist das?
„Rechtsextremes Gedankengut ist mit dem christlichen Menschenbild und christlichen Werten nicht vereinbar.“ So wird oft argumentiert, wenn es um die Frage geht: Können Christinnen und Christen Parteien wählen, die rechtsextreme Positionen vertreten? Was das christliche Menschenbild ausmacht und woraus es abgeleitet wird, erklärt der badische Theologe und Oberkirchenrat Matthias Kreplin im Interview.
Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag beeinflusst
Entsperren Sie ihr Smartphone durch Gesichtserkennung? Nutzen Sie zuhause einen Saugroboter? Lassen Sie Apples Siri oder Amazons Alexa Fragen beantworten? Haben Sie schon von ChatGPT Texte schreiben lassen? Das sind nur einige Beispiele, bei denen KI (Künstliche Intelligenz) zum Einsatz kommt. Doch was ist das eigentlich KI, wie beeinflusst sie unser Leben, wo sind die Grenzen und was hat das mit Kirche und Theologie zu tun? Ein Experte für solche Fragen ist Dr. Gernot Meier. Er ist Beauftragter für Ethik und Theologie der Digitalisierung in der Evangelischen Landeskirche in Baden. Wir haben ihn zum Thema befragt.
Woher stamme ich?
Manche Frage beschäftigt einen immer mal wieder: Wo sind meine Wurzeln? Wer sind meine Vorfahren? Auf der Suche nach Antworten kann das Landeskirchliche Archiv Karlsruhe weiterhelfen. Mit seinen Kirchen- und Familienbüchern ist es eine Fundgrube für die Familienforschung.
Mit Hoffnung ins neue Jahr
Die Umfragen zum Jahreswechsel zeigen: die Menschen gehen dem neuen Jahr weit weniger zuversichtlich und optimistisch entgegen. Die Corona-Krise, der Ukraine-Krieg und seine wirtschaftlichen Folgen sorgen für Angst vor der Zukunft. Immer mehr Menschen werden von massiven Existenzängsten geplagt. Was gibt der Bischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, Heike Springhart, Halt und Hoffnung für das Neue Jahr?
Zuhören und sensibel sein
Die Zahl erschreckt mich. Jede dritte Frau ist in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Also mehr als zwölf Millionen Frauen. Was kann ich tun, wenn sich mir jemand anvertraut oder ich selbst Opfer werde? Anregungen finde ich bei Instagram.
Die Menschen nicht allein lassen
Sterbehilfe ist ein umstrittenes Thema. Was soll erlaubt sein, was nicht? Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2022 entschieden, dass Menschen grundsätzlich ein legaler Weg zum assistierten Suizid offenstehen muss. Deshalb ist eine neue rechtliche Regelung notwendig. Die Abgeordneten des deutschen Bundestages haben bereits intensiv über mehrere Gesetzesentwürfe beraten. Die Entscheidung im Bundestag wird in diesem Sommer erwartet. Zur politischen Debatte äußern sich die badische Landesbischöfin Heike Springhart und Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden e.V., in einem Interview.
Plötzlich und unerwartet
Vor Kurzem ist in meinem Bekanntenkreis eine junge Mutter schwer an Krebs erkrankt. Dass jemand plötzlich unerwartet aus dem Alltag gerissen werden kann, erlebe ich nicht zum ersten Mal. Und doch berührt es mich diesmal anders. Ich beginne mich zu fragen: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr da bin? Was kann ich schon vorher entscheiden und regeln?
Mut, sich dem Dunklen zu stellen
Psychische Traumata werden heute zunehmend besser verstanden. Mediziner und Psychologen erforschen das Phänomen seit Jahren intensiv. Auch in gesellschaftlichen Debatten ist die Rede vom Trauma oft in aller Munde. In der Theologie dagegen ist es um das Thema bisher vergleichsweise still geblieben. Maike Schult, Professorin für Praktische Theologie in Marburg, erforscht Traumatisierungen aus seelsorglicher Perspektive. Anfang 2024 erscheint ihr Buch „Ein Hauch von Ordnung“ über Traumaarbeit in der Seelsorge.
Im Tal leben – im Tal bleiben
Man möchte fast ins Kleine Wiesental umziehen. So schön hört sich die Erfolgsgeschichte von Diakonin Fabienne Gentner an. Sie hat sie mit ihrer kommunalen Kollegin Melanie Mühlhäuser geschrieben. Zum offiziellen Projekttitel „Im Tal leben – im Tal bleiben“ gehört für sie auch „im Tal glauben.“ Die beiden Frauen schafften es in gut zwei Jahren, die Lebensqualität in der Region positiv zu beeinflussen.
Vielfalt fordert uns heraus
Pfarrerin Claudia Baumann ist seit Dezember 2018 Beauftragte für Gleichstellung und Diversity der badischen Landeskirche. Ihr Aufgabenspektrum ist schon unter normalen Bedingungen enorm „vielfältig“; auch angesichts der weltweiten Krisen wurde noch einmal deutlicher, wie groß die Herausforderungen sind, vor denen die unterschiedlichen Ebenen von Diversity – Vielfalt – nach wie vor stehen.
Wenn Corona und Impfen zum Streit führt
Beim Gespräch über den Sinn von Corona-Maßnahmen oder zum Thema Impfen kann es schnell zu einem Schlagabtausch kommen, bei dem Argumente, Statistiken, medizinische Informationen hin und her wechseln, und keine Übereinstimmung zu finden ist. Besonders schlimm sind solche Corona-Streitereien, wenn wir mit Menschen aneinandergeraten, die uns wichtig sind und mit denen wir uns verbunden fühlen. Wie soll man sich in Corona-Streit-Situationen verhalten?

























