Betreutes Wohnen: Zuhause
Prävention vor Pflege – nach dem Germeringer Modell
"Betreutes Wohnen: Zuhause" schließt die Lücke vor Pflegebedarf: mit Alltagsbegleitung, Prävention und Vernetzung – nach dem Germeringer Modell. Länger zuhause leben. Selbstbestimmt und wirksam.

Quelle: Paul- Gerhardt- Werk e.V.
Kurz und knapp: Was ist eure Innovation?
Neu ist der gesundheitsfördernde Blick: Wir begleiten nicht nur – wir stärken aktiv Gesundheitskompetenz, erkennen Risiken früh und fördern selbstbestimmtes Altern. Kirche wird zur Präventionsakteurin im Sozialraum – jenseits von Pflege und Seelsorge. Diakonie betritt damit ein neues Feld: Gesundheitsförderung als gelebte Nächstenliebe, niedrigschwellig und konfessionsunabhängig.
Welches Problem löst eure Innovation?
Wer über 70 ist, aber noch keinen Pflegegrad hat, merkt zuerst, dass Einkaufen, Arzttermine oder Mobilität im Alltag schwerer werden – was von außen kaum sichtbar ist, sind wachsende Einsamkeit, Orientierungsverlust im Hilfesystem und schleichender Verlust an Selbstständigkeit. Das System greift aber erst bei Pflegebedarf – genau davor bleiben Menschen oft unbegleitet, bis Hilfe zu spät kommt.
Wie löst eure Innovation dieses Problem?
"Betreutes Wohnen: Zuhause" setzt in der unbegleiteten Präventionsphase an: Ehrenamtliche und Fachkräfte begleiten den Alltag, besuchen präventiv zuhause und vernetzen gezielt mit Hilfsangeboten – konfessionsunabhängig, lebensweltnah. So stärken wir Selbstständigkeit, reduzieren Einsamkeit und orientieren im Hilfesystem, bevor Pflegebedarf entsteht. Diakonie, die ankommt.
Was habt ihr mit eurer Innovation bereits erreicht?
Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren ambulanten Pflegediensten konnten wir eine bisher unzureichend abgedeckte Versorgungslücke identifizieren. Auf dieser Grundlage haben wir ein erstes Konzept entwickelt, das auf den Erfahrungen und Strukturen unserer drei bestehenden Quartierszentren aufsetzt. Mit der Förderung möchten wir dieses Konzept nun in der Praxis erproben, weiter schärfen und für eine mögliche Verstetigung vorbereiten.
Was habt ihr bereits gelernt und möchtet ihr innerhalb der Kirche weitergeben?
Wir haben gelernt, dass Diakonie oft erst reagiert, wenn Pflegebedarf bereits entstanden ist – die Phase davor liegt strukturell außerhalb des Blicks, obwohl gerade dort viel bewirkt werden könnte. Diese Erkenntnis möchten wir in die Landeskirche tragen: Prävention ist kein Zusatzangebot, sondern eine eigenständige diakonische Aufgabe – mit Potenzial für andere Gemeinden und Träger.
Neu ist der gesundheitsfördernde Blick: Wir begleiten nicht nur – wir stärken aktiv Gesundheitskompetenz, erkennen Risiken früh und fördern selbstbestimmtes Altern. Kirche wird zur Präventionsakteurin im Sozialraum – jenseits von Pflege und Seelsorge. Diakonie betritt damit ein neues Feld: Gesundheitsförderung als gelebte Nächstenliebe, niedrigschwellig und konfessionsunabhängig.
Welches Problem löst eure Innovation?
Wer über 70 ist, aber noch keinen Pflegegrad hat, merkt zuerst, dass Einkaufen, Arzttermine oder Mobilität im Alltag schwerer werden – was von außen kaum sichtbar ist, sind wachsende Einsamkeit, Orientierungsverlust im Hilfesystem und schleichender Verlust an Selbstständigkeit. Das System greift aber erst bei Pflegebedarf – genau davor bleiben Menschen oft unbegleitet, bis Hilfe zu spät kommt.
Wie löst eure Innovation dieses Problem?
"Betreutes Wohnen: Zuhause" setzt in der unbegleiteten Präventionsphase an: Ehrenamtliche und Fachkräfte begleiten den Alltag, besuchen präventiv zuhause und vernetzen gezielt mit Hilfsangeboten – konfessionsunabhängig, lebensweltnah. So stärken wir Selbstständigkeit, reduzieren Einsamkeit und orientieren im Hilfesystem, bevor Pflegebedarf entsteht. Diakonie, die ankommt.
Was habt ihr mit eurer Innovation bereits erreicht?
Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren ambulanten Pflegediensten konnten wir eine bisher unzureichend abgedeckte Versorgungslücke identifizieren. Auf dieser Grundlage haben wir ein erstes Konzept entwickelt, das auf den Erfahrungen und Strukturen unserer drei bestehenden Quartierszentren aufsetzt. Mit der Förderung möchten wir dieses Konzept nun in der Praxis erproben, weiter schärfen und für eine mögliche Verstetigung vorbereiten.
Was habt ihr bereits gelernt und möchtet ihr innerhalb der Kirche weitergeben?
Wir haben gelernt, dass Diakonie oft erst reagiert, wenn Pflegebedarf bereits entstanden ist – die Phase davor liegt strukturell außerhalb des Blicks, obwohl gerade dort viel bewirkt werden könnte. Diese Erkenntnis möchten wir in die Landeskirche tragen: Prävention ist kein Zusatzangebot, sondern eine eigenständige diakonische Aufgabe – mit Potenzial für andere Gemeinden und Träger.
"Das ist genau die Lücke, die wir spüren – Menschen, die noch keine Pflege brauchen, aber zunehmend allein sind. Diese Initiative kommt genau richtig."
Christine Eßlinger,
Diakonin Paul- Gerhardt- Werk e.V.
Weitere Informationen findet ihr hier:
Jaqueline Zanger (jaqueline.zanger@pgw-og.de)
